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Weltlinien.ch


Bei den besten Austern (12. März '25)
Nachdem es die Nacht und auch den ganzen Vormittag wild gestürmt und geregnet hat, bessert sich das Wetter ab 12:00h und ich kann eine Tour um die Halbinsel Peljesac machen. Die Halbinsel Peljesac befindet sich in der Region Dalmatien im südlicheren Teil von Kroatien. Mit einer Länge von knapp 66 km und einer Breite von nur 7 km ist diese nach Istrien die zweitgrößte kroatische Halbinsel. 2022 wurde die zweispurige Pelješac-Brücke eröffnet, über die man nun bequem auf die Ha


Im Land der Derwische (10.März '25)
Heute bin ich früh auf den Beinen, just zum «Morgestraich», denn der Wetterbericht prognostiziert viel Regen und Sturm. Ich habe zwei Ziele, zum einen das Derwischkloster in Blagaj-Tekke und die Stadt Mostar mit der berühmten Brücke Stari Most. Die Fahrt von ca 65km geht zu einem grossen Teil entlang dem Fluss Neratva, vorbei an schönen Dörfern. Einer der schönsten und friedlichsten Orte in Bosnien-Herzegowina ist das Derwischkloster in Blagaj. Das muslimische Gebetshaus der


Von Crikvenica nach Neum (9.März '25)
Heute fahre ich bei schönem Wetter die 460km nach Neum. Wo immer möglich nehme ich die Küstenstrasse, wo nicht möglich, die Autobahn. Dabei mache ich einen Halt in Split und einen in Zadar. An beiden Orten waren Cornelia und ich schon auf unserer Hochzeitsreise mit dem Lada Niva und dem Dachzelt. Ich trinke jeweils einen feinen Espresso und ziehe weiter. Auf der ganzen Strecke habe ich 4 Baustellen gesehen mit chinesischen Baufirmen, ich bin also schon ein bisschen auf der Se


Lost Place und Touristen-Hotspot (8.März '25)
Ich starte vor sieben Uhr und fahre in den Morgen oder in die Sonne hinein. Es ist kalt und wird auf der Hochebene Mala Kapela sogar noch unter null Grad. Das Wetter ist herrlich, aber nicht sehr fotogen, denn es liegt ein leichter Dunst auf der Landschaft. Teilweise vermutlich auch aufgrund der Heizungen, in denen wohl ziemlich alles verbrannt wird. Ich fahre 2.5h bis Zeljava, genauer gesagt zum Lost-Place Flugzeugkaverne Zeljava, der ehemaligen jugoslawischen Armee. Es ist


Grenzschlängeln am Risnjak Nationalpark (7.März '25)
Heute probierte ich eine Offroad-Route der Kategorie mittel bis schwer aus, mit einer Länge von 57 km und einer maximalen Höhe über Meer von 1405m. Die GPS-Daten habe ich als gpx-Datei in Google my map eingelesen und übertragen. Grenzschlängeln bedeutet nicht nur der slowenisch-kroatischen Grenze entlangzufahren, sondern auch entlang der eigenen Grenzen. Die Route eignet sich für kleinhubige Cross-Maschinen, mal schauen, was mein doch ordentlich beladenes Schlachtross dazu sa


Krk, die schöne Insel im Norden Kroatiens (6.März '25)
Die Insel Krk ist mit dem Festland, südlich von Rijeka, verbunden. Dieser Zugang ist in der Nebensaison kostenlos. Krk und Cres sind die zwei grössten Inseln der Adria. Im Gegensatz zu Italiens Adria ist das Meer hier glasklar. Die Strände sind nicht mit Sand, sondern feinem Kies bedeckt. Es wimmelt von Fischen unterschiedlicher Grösse. Wild Campen, mit dem WoMo wild stehen oder sogar biwakieren ist in ganz Kroatien verboten. Auf den Nebenwegen sieht man an den vielen Hinterl


Italien – Slowenien – Kroatien (5. März '25)
Die heutige Etappe habe ich früh unter die Räder genommen. Nach dem Frühstück an der Sonne habe ich kurz besenrein geputzt und alles verpackt. Die Vermietung hat zum Preis von AirBnB noch eine Kaution verlangt, die ich aber umgehend wieder zurückerhielt. Die Strecke von 300km soll gemäss Navi in etwa 4 Stunden möglich sein. So konnte ich noch eine Pause einlegen, mich verpflegen und viel Wasser trinken. Der kurze Transfer durch’s slowenische Hinterland war schön, praktisch au


Ausflug nach Ravenna und Censenatico (3. März '25)
Heute Morgen bin ich früh raus, weil ich den Sonnenaufgang sehen wollte. Pünktlich um 06:45h zeigte sich der rote Ball, nachdem er schon fast eine Stunde vorher bereits den ganzen Horizont eingefärbt hat. Nach einem ausgiebigen Frühstück bin ich zum Porto San Felice gewandert. Von dort hat man eine wunderbare Sicht auf Chioggia. Am Nachmittag habe ich einen kleinen Ausflug gemacht, von Chioggia nach Cesenatico. Letzteres ist der langweiligste Strand der italienischen Adria, a


Chioggia, das ruhige Klein-Venedig (2. März '25)
Etappe 2 von Saronno nach Chioggia Es war Regen angesagt und so kam es auch, auf der Tangentiale Nord vor Milano, danach bildete sich ein grosser Stau, weil 6 Spuren auf 2 reduziert wurden. Stau ist mit der Enfield kein Problem, denn sie hat automatische Hilfsräder und ein Automatikgetriebe (leider nicht 😊). Danach Tempomat, Spurassistent und Autopilot rein, Lenker losgelassen und zurückgelehnt (leider nicht, aber diese Optionen sind angekündigt). In Padua runter und auf der


2024 Vorgeschichte
Seit über 40 Jahren fahre ich Motorrad. Mit verschiedensten Modellen bin ich in Kilometern schon viermal um die Welt gefahren, von der 1200-Sportster über eine 2000-HPU-Harley zu einem Ural-Gespann, einer BMW-Sertao bis zur heutigen Royal Enfield Himalayan 452. Zu letzterer habe ich mich für die Seidenstrasse entschieden, weil sie leicht, schlank und einfach zu reparieren ist. Mit 452 ccm hat sie genug Kraft und Agilität für mein Vorhaben. Der geringe Verbrauch von etwas über
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