Wind, Meer und Inseln – Ein Tag auf Lyø und Avernakø
- tr7079
- vor 4 Tagen
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16.6.26

Heute tauschten wir den Alltag gegen den Rhythmus von Wind, Wasser und Fähren.




Mit unseren Velos setzten wir zuerst zur kleinen Insel Lyø über und später weiter zur Insel Avernakø. Schon die Überfahrten sind Teil des Erlebnisses: Möwen begleiteten das Schiff, das Meer glitzerte im wechselnden Licht, und am Horizont zeichneten sich die sanften Konturen der Inseln ab.




Auf den schmalen Wegen fuhren wir durch eine Landschaft voller Ruhe. Grüne Wiesen, blühende Hecken und alte Bäume säumten die Strassen. Dazwischen liegen jene typisch dänischen Häuser, die mit ihrer Schlichtheit und ihrer sorgfältigen Pflege eine besondere Harmonie ausstrahlen. Nichts wirkt aufdringlich, alles scheint sich selbstverständlich in die Natur einzufügen.




Immer wieder öffneten sich Blicke auf das Meer. Mal lag es spiegelglatt vor uns, mal kräuselten Wind und Wolken seine Oberfläche. Das Südfünische Inselmeer wirkt nie spektakulär im lauten Sinn und gerade darin liegt seine Schönheit. Es lädt ein, langsamer zu werden, genauer hinzusehen und die kleinen Dinge wahrzunehmen.

Am Ende des Tages kehren wir mit der Fähre zurück. Im Gepäck keine grossen Sehenswürdigkeiten, sondern etwas Wertvolleres: das Gefühl, einen Tag in einer Landschaft verbracht zu haben, die Gelassenheit ausstrahlt und die Seele zur Ruhe kommen lässt.



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