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Im Morgenlicht der Sächsischen Schweiz

  • tr7079
  • 23. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

23.5.2026

Ein Tag wie aus einem Wanderbuch der Sächsischen Schweiz. Frühmorgens um 5 Uhr aufzubrechen, hat etwas Besonderes – die Welt gehört für kurze Zeit noch den Nebelschwaden, den ersten Vögeln und den wenigen Menschen, die bewusst unterwegs sind.

Die Wanderung zur berühmten Basteibrücke ist am frühen Morgen wohl am schönsten. Wenn die Sonne langsam die Sandsteinfelsen berührt und die Elbe tief unten noch im Dunst liegt, wirkt die Landschaft beinahe unwirklich.

Der Weg hinunter zur Felsenbühne Rathen führt mitten durch die bizarre Felsenwelt der Sächsischen Schweiz – steil, still und voller Atmosphäre.


Am Amselsee wird es ruhiger. Das Wasser liegt dunkel zwischen den Felsen, Forellen stehen beinahe regungslos im klaren See, und die Wälder spiegeln sich darin.

Danach führen die engen, schattigen Schwedenlöcher wieder hinauf – ein eindrücklicher Abschnitt mit moosigen Stufen, feuchten Felsen und dem Gefühl, durch eine verborgene Schlucht zu steigen.

Pirna ist eine faszinierende kleine Stadt, eines der vielen Kleinode des Elbtals.

Der Besuch der mächtigen Festung Königstein setzt einen geschichtlichen Kontrapunkt. Hoch über der Elbe gelegen, erzählt sie von Jahrhunderten europäischer Geschichte, von Kriegen, Schutz und Macht.

Und schliesslich Bad Schandau: ein spätes Mittagessen direkt an der Elbe, vorbeiziehende Schiffe, das Licht auf dem Wasser und die wohltuende Müdigkeit eines langen Tages draussen.


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