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Leipzig zwischen gestern und morgen

  • tr7079
  • 26. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

26.5.26

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart entdecken wir Leipzig heute zu Fuss. Wir folgen der Karl-Liebknecht-Strasse, von den Leipzigerinnen und Leipzigern liebevoll „KarLi“ genannt. Cafés, kleine Werkstätten, Musik aus offenen Fenstern und eine lebendige alternative Kultur prägen die Strasse. Hier wirkt die Stadt jung, kreativ und voller Energie.

Besonders eindrücklich ist der Besuch des ehemaligen VEB Leipziger Feinkost. Wo einst, zu DDR Zeiten,  im sozialistischen System Lebensmittel produziert wurden, arbeiten heute Künstlerinnen, Handwerker, kleine Gewerbebetriebe und Kreative Tür an Tür.

Die alten Industriegebäude tragen noch immer den Geist vergangener Zeiten in sich, gleichzeitig entstehen hier neue Ideen, Kunst und gelebtes Handwerk. Gerade diese Mischung aus rauer Industriearchitektur, Improvisation und Kreativität macht den Ort so besonders.

Brockenstube oder vielmehr Kunsthandwerkerinnen:

Schuhmacher macht Massschuhe, Orthopädie & Einlagen und Reparaturen

Den Abschluss bildet ein Schwumm im über 150-jährigen Schreberbad, mitten in der Stadt und doch wie eine kleine Zeitinsel. Der Name erinnert an den Leipziger Arzt Moritz Schreber, von dem auch die berühmten Schrebergärten ihren Namen haben. Zwischen alten Bäumen, historischen Kabinen und ruhigem Wasser fühlt sich dieser Ort an wie ein Stück entschleunigtes Leipzig.

Eine Stadtwanderung voller Gegensätze: alternative Szenekultur, Industriegeschichte, Handwerk, Kreativität und stille Orte mitten im urbanen Leben.

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