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Weltlinien.ch


9.3.26 Zwischen Meer und Bergen – von Amasra nach Sinop
Die Strecke von Amasra nach Sinop misst auf der Karte rund 400 Kilometer. Auf der Strasse werden daraus schnell siebeneinhalb Stunden – eine lange, kurvige Reise entlang der wilden Schwarzmeerküste. Gleich zu Beginn muss ich die Kette nachspannen. Ich folge meist kleinen, manchmal sogar unbefestigten Strassen. Die Route führt über Akbayır, Doğanyurt, İnebolu, Abana, Türkeli und Ayancık. Immer wieder scheint die Strasse direkt an der Küste zu verlaufen – und doch stimmt das nu


7.3.26 Zwischen Brücken, Nebel und dem Meer
Zwischen Marmarameer und Schwarzem Meer liegen drei Tage voller Gegensätze: enttäuschter Luxus, kleine Begegnungen am Wegesrand, eisiger Nebel und lange Stunden im Sattel. Am Ende wartet Amasra mit Sonne, Fisch und herzlichen Menschen – während jenseits des Meeres der Krieg näher ist, als man denkt. Von Çanakkale führt mich die Reise weitere 430 Kilometer in Richtung Marmarameer. Nach den langen Etappen der letzten Tage gönne ich mir ein Fünf-Sterne-Spa-Hotel – ein kleiner Lu


3.3.26 Zwischen Philosophie, Meerwind und heissem Atem der Erde
Der Morgen beginnt in Assos. Hoch über dem Meer thront der Tempel der Athena, als würde er noch immer über die Gedanken der Menschen wachen. Hier lehrte Aristoteles – und tatsächlich liegt etwas Nachdenkliches in der Luft. Der Blick schweift weit über die Ägäis bis nach Lesbos. Das Licht ist klar, der Wind salzig. Stein, Meer, Himmel – mehr braucht es nicht. Weiter westlich, fast am Rand Anatoliens, liegt Babakale. Ein stilles Dorf, eine kleine osmanische Festung, Fischerboot


2.3.26 Rückkehr nach Anatolien – unter einem anderen Himmel
Der Grenzposten von Ipsala ist unscheinbar. Drei Kilometer stehende LKWs und ich auf meiner Spur allein. Eine Passkontrolle, eine Fahrzeugkontrolle, ein kurzes Nicken – und doch verändert sich etwas. Ich bin wieder in der Türkei. Nicht als Fremder, sondern mit dem stillen Gefühl der Rückkehr. Die Straße führt durch die weiten Ebenen Thrakiens. Felder ruhen noch im Winterschlaf, Minarette stehen fern am Horizont. Alles wirkt ruhig und offen. Ich fahre ohne Eile, getragen von d


01.03.26 Ein wilder Ritt durch Griechenland
Es fährt sich gut, auf der Fähre. Bis auf eine kurze Phase um Mitternacht, liegt das Meer wie ein Spiegel da. Leider lässt der Nebel keine Weitsicht zu, aber das hat genauso seinen Reiz. Die Verpflegung ist gut, die Portionen sind auf Fernfahrer ausgerichtet. Die Ankunft in Griechenland verläuft reibungslos, ich darf als Erster runter und fahre sofort ins Airbnb «cosy corner». Superhübsch mit einem schönen Bad und Kaffee mit Croissant für morgen früh. Jetzt schlaf ich erst ei


Ich bin dann mal weg….
Warum verlasse ich meine Heimat, meine Freunde, die gewohnte Umgebung und speziell meine Liebste, Cornelia? Ich habe 2025 meine Seidenstraßen-Reise angefangen und konnte sie aufgrund eines blöden Unfalls nicht beenden. Es waren sehr gute 3.5 Monate, nur etwas hat noch gefehlt: die zauberhaften, orientalischen Städte Samarkand, Buchara, Taschkent und einige mehr. Was tun? All das einen Traum bleiben lassen? Oder mit einer alternden Reisegruppe eine Rheumadecken-Car-Fahrt dorth


28.2.26 Etappe 1 Piacenza
Als hätte der Himmel auf meine Abfahrt gewartet, präsentiert er sich im herrlichsten Blau bei angenehmen Temperaturen. Um 10 Uhr betragen die Temperatur in Nufenen -2° aber nach dem Tunnel wird es frühlingshaft. Das Verkehrsaufkommen ist sehr hoch, bei Sennwald der erste kilometerlange Stau und rund um Milano kollabiert das System beinahe. Auf dem Töff bin ich schlank und flexibel, aber Stop-and-Go ist dennoch anstrengend. Ansonsten läuft alles perfekt. In Piacenza übernachte


22.02.26 Die Vorbereitungen sind abgeschlossen
Nach meinem Unfall (2025) in Teheran und meiner Rückkehr in der Schweiz wurde ich erfolgreich operiert. Das Motorrad wurde mir durch einen Iraner per Kleinbus nach St. Gallen gebracht. Eine gründliche Revision, neue Reifen, neue Spiegel, neue Werkzeugkoffer, andere Handschützer und neue Packordnung und schon bin ich wieder bereit. Die Vorbereitungen sind diesmal viel schneller erledigt, ausser dem Russland-Visum waren keine grösseren formellen Dinge zu erledigen. Geplanter St
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